DAS LANDESINNERE DER GALLURA

DAS LANDESINNERE DER GALLURA

Nicht nur Meer: Die Gallura und ihre Küsten, aber auch ein Hinterland mit einer großartigen Natur, voller Aromen und Geschichte.

Die Gallura, der nordöstliche Teil Sardiniens, ist berühmt für die Schönheit der Küsten, das Archipel La Maddalena sowie für das zauberhafte Hinterland, das von felsigem Gelände mit mediterraner Macchia geprägt ist.

Vom Wind geformte Granitgipfel, majestätische Korkeichen sowie zauberhafte Küstenabschnitte mit einem Territorium, das reich an archäologischen Fundstätten sowie zeugnisse antiker Kulturen ist.

Arzachena, Luogosanto Aggius und Olbia sind nur einige daer charakteristischen und gut erhaltenen Städte der Gallura, in denen Sie lokale kulturelle, handwerkliche und önogastronomische Traditionen sowie ein historisches Erbe und Fundstücke aus dem Neolithikum entdecken können: Gigantengräber und Dolmen.

Arzachena: „Die Stadt, deren erster kern auf die Römerzeit zurückgeht, war bis zum 17. Jahrhundert eine kleine Gruppe von Häusern um die kleine Kirche Santa Maria herum, die der Madonna della Neve geweiht ist.

Im Frühjahr des Jahres 1962 gründete der Prinz Karim Aga Khan IV. das Konsortium Costa Smeralda mit dem Ziel, die Naturschönheiten der Umgebung von Arzachena aufzuwerten.

Das Territorium umfasst insgesamt 55 Kilometer Küste: hier wurde innerhalb kürzester Zeit ein internationales Netzwerk für Luxustoursimus aufgebaut.

Zu den Wundern des Gebiets, die man unbedingt gesehen haben muss, gehören die Buchten Lu Multiccioni und Li Capanni mit ihrem türkisgrünen Wasser oder der lange Strand Tanca Manna mit seinem hellen, seidigen Sand, der das Bau des Meeres gut zur Geltung bringt.

Oder lassen Sie sich von der exotischen Atmosphäre der Bucht Capriccioli oder von der wilden Seele von Capo Ferro bezaubert, dem Vorgebirge mit Leuchtturm.

Heute bildet Arzachena mit seinen gepflasterten Plätze sowie seinen vielen Blumen einen Triumph der Farben. Rosaner Granit und weißer Stein sind nur einige der Materialien, die die Architektur der Häuser charakterisieren.

Überall Grünflächen und Lokale mit gepflegten Butiken, typischen sardischen Köstlichkeiten und lokalem Handwerk. Und nicht zu vergessen das gedämpfte Licht der Nächte in Porto Cervo, dem berühmten Ortsteil von Arzachena. www.sardegnaturismo.it Historische Routen in Arzachena: Von Portisco aus auf der SP 94 in Richtung Arzachena, 600 m nach dem Ort befindet sich die Nuraghe Albucciu, ausgeschildert am entsprechenden Parkplatz; eine der ca.

10.000 Nuraghen auf der gesamten Insel, errichtet im 2. Jahrtausend v. Chr. Der Nuraghenkomplex umfasst außer der Konstruktion aus Granit mit nahezu rechteckigem Grundriss und einer Höhe von 7 m auch das Gigantengrab „Tomba Moru“, ein Monumentalgrab, das ebenfalls der nuraghischen Zivilisation angehört.

Von Arzachena aus auf der Via Paolo Dettori bis zur Kreuzung mit der SS 427, dann nach rechts und nach ein paar hundert Metern weisen die Schilder auf einen weiteren archäologischen Bezirk hin, den der Nuraghe La Prisgiona, (oder von Portisco aus Richtung Arzachena und dann im Kreisverkehr die SP14 in die Region von Capichera); wir befinden uns ca. 25 Minuten von Portisco; der Komplex ist mit einer weiteren archäologischen Fundstätte verbunden, dem Gigantengrab Coddu Vecchiu.

Luogosanto: Von Portisco aus in Richtung Palau, auf der unasphaltierten Straße in der Nähe des Monte Pulchiana, durch eine einsame Landschaft, auf der einen Seite charakterisiert durch großen Korkeichenwälder und auf der anderen durch grüne weiden, eine nahezu intakte Natur, zum Dorf Luogosanto, errichtet an der Flanke des Monte Casteddu auf einer Höhe von 320 m; der Name verweist auf die große Zahl von Kultbauwerken in diesem Gebiet. Eine Straße, die direkt im Ort beginnt, führt zum Naturpark Fonte La Filetta mit grünen Korkeichen und Steineichen an einer Quelle, deren Wasser aufgrund seiner oligomineralischen und diurethischen Eigenschaften berühmt ist.

Der Park weist Picknickplätze und Wanderwege auf.

Historische Routen um Luogosanto: Auf dem Weg nach Luogosanto kommt die SP 14 zum Hügel San Leonardo, auf dessen Gipfel sich die mittelalterliche Burg Balaiana sowie das Kirchlein San Leonardo befinden; von hier aus bietet sich eine spektakuläre Aussicht und es lohnt sich wirklich, hinauf zu steigen. Weiter auf der Straße nach Arzachena befindet sich auf der linken Seite eine Abzweigung zur Einsiedelei San Trano, ein aus Granit errichtetes Kirchlein aus dem 13.

Jahrhundert; an klaren Tagen genießt man hier ein Panorama bis zu den Küsten Korsikas. Nach ca. 20 Minuten mit dem Auto auf der SP 133 kommt man nach Luras, ein von den Etruskern gegründetes Dorf auf einer Höhe von 508 m im Herzen der Gallura.

Auf der Via Nazionale vor dem Monument für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs befindet sich das Museo Galluras, errichtet im Stil der alten Häuser der Gallura: drei Etagen sowie 4.000 historische Exponate aus der Region.

Historische Routen in Luras: An der SP 137 befindet sich die kleine Kirche San Bartolomeo, Santu Baltolu; sie ist sehr alt, aber das genaue Baudatum ist unbekannt. Am zweiten Sonntag im Mai wird hier das Fest San Nicola gefeiert und am ersten Sonntag im September das Fest San Giuliano. 100 m von der Kirche befinden sich ein wunderschöne alte Olivenbäume.

Der ältere der beiden Bäume wird S’Ozzastru genannt, er hat einen Umfang von 12 m und eine Höhe von 8 m. Das Alter beträgt zwischen 3.000 und 4.000 Jahre. In Richtung Südwesten, ebenfalls auf der SP133 von Palau, kommen wir nach Aggius, vom Touring Club Italiano ausgezeichnet als der authentischste Weiler Italiens, ein von einer unkontaminierten Natur umgebenes Dorf; von hier aus kann zu einem Ausflug in das spektakuläre Valle della Luna aufbrechen, eine Ebene von mehreren Kilometern, um geben von Granitblöcken mit unterschiedlichen Formen; nach dem Verlassen des Dorfes in Richtung Trinità d’Agultu und die SP 74 nehmen.

Eine wichtige kulturelle Institution ist das völkerkundliche Museum MEOC, in dem historische Zeugnisse des Gebiets von Aggius ausgestellt werden. Historische Routen in Aggius: Die Nuraghe Izzana ist eine der größten und am besten erhaltenen der Gallura; sie befindet sich an der Grenze zwischen Tempio und Aggius, in der Ebene „Valle della Luna“, einem wirklich faszinierenden Ort. Nach dem Verlassen von Aggius nehmen wir die Straße nach Trinità d'Agultu, SP 74 bis zum Kilometer 2,2; hier nach rechts auf einer ungeteerten Straße, an der Anfang ein Schild auf die Nuraghe hinweist.

Tempio: zu Füßen des Monte Limbara Federazione Italiana Carnevali. Wird aufgrund der Gebäude und des Bodenbelags aus Granit auch die steinerne Stadt genannt. Auf der SP 94 nach Porto Cervo und zur Costa Smeralda und dann an der Abzweigung nach Monticanaglia/Arzachena links bis zum Kreisverkehr und dann weiter geradeaus nach Arzachena auf der SP 14 in Richtung Palau und im nächsten Kreisverkehr in Richtung Tempio. „Im Jahr 2016 wurde Piazza Mercato zur Piazza Faber, eine leichte und veränderliche Installation, entworfen vom Architekturbüro Alvisi Kirimoto und seinen Partnern zusammen mit Renzo Piano, dem die Idee zu verdanken ist.

Das Kunstwerk ist auch eine Hommage an das Licht und die Farbe der Landschaft der Gallura und zugleich wertet es die Fabrizio De André gewidmete Piazza auf.“

www.visit-tempio.it/citta/

Historische Routen um Tempio: Ca. 2 km von Tempio dominiert die massive Nuraghe Majori auf den Hügel den Mischwald aus Korkeichen, Steineichen, Flaumeichen, Eschen und Erlen; sie wurde vollständig aus Granit errichtet und sie weist verschiedene historische Nutzungsphasen auf.

Von Tempio geht es auf der SS133 in Richtung Palau; nach 15 km parken und der Ausschilderung folgen; Besichtigung mit Führungen. Die Berggruppe Limbara ist die dritthöchste Sardiniens, mehr als 1.300m; von Tempio aus über die Serpentienenstraße, der Ausschilderung Monte Limbara folgend.

Für Liebhaber der Natur gibt es hier verschiedene Wanderwege. Zum nördlichen Monte Limbara gelangt man von Tempio Pausania aus über die SS 392 in Richtung Oschiri.

Den südlichen Teil erreicht man hingegen von Berchidda aus über die SS 597 Sassari-Olbia oder über die SP 62. Der Monte Limbara hat zahlreiche seltene Arten zu bieten, darunter den sardischen Hasen, das Reh, den Steinbock, den Steinadler und den Wanderfalken und außerdem kann man recht häufig Wildschweine antreffen.

Der Reichtum an natürlichen Quellen ist eine der wertvollsten Gaben der Natur, die dieses grüne Paradies geschaffen hat: die Quellen, die als Wasserfälle zu Tal stürzen, können von der Route „La via delle acque“ aus bewundert werden, einer Strecke von 30 m durch die Wälder, die von der Ente Foreste della Sardegna angelegt wurde.

Es gibt 7 verschiedene Route, unterteilt nach Themen und in einigen Fällen auch mit dem Mountain Bike befahrbar. Eine Route führt zum höchsten Gipfel des Territorium, Punta Balistreri, empfohlen für einen Besuch der Chiesetta della Madonna della Neve sowie aufgrund des Panoramas, das zu den spektakulärsten der Insel zählt.

Die Route „Animali e Piante“ führt zu einem Gehege mit Rehen und Steinböcke, die in diesem Gebiet ausgewildert werden sollen, während die Route „Versante Sud“ zu den Tälern in der Nähe der Berchidda-Ebene führt. http://www.montelimbara.it/itinerari/ Zwischen den Dörfern Luras, Sant’Antonio, Arzachena und Luogosanto liegt der Lago Liscia, für echte Liebhaber der Natur, des Mountain Bike, des Quads und des Segelboots, die einzige verbotene Aktivität ist das Baden; leicht zu erreichen mit dem Auto, dem Motorrad oder der Bahn „Gallura Express“, die Palau und Perfugas mit dem See verbindet.

Auf dem Lago Liscia werden Ausflüge mit Booten im Mississippi-Stil angeboten, eine in Sardinien einzigartige Erfahrung.

Es ist möglich, eine einzige Karte für Bahn und Boot zu erwerben.